GIPFELBLICKE AUF EUROPA
Letzte Aktualisierung: 28.12.2016
                    © Erich Arndt
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Die höchsten natürlichen Erhebungen in den europäischen Ländern   SCHWEIZ
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          Dufourspitze 4.634 m
Geografie: Die    stark    vergletscherte    Dufourspitze     ist    mit    4.634 m    der    höchste    Gipfel    der Schweiz   und   der   dritthöchste   der   Alpen .   Er   liegt   in   den   Walliser   Alpen   im   Monte Rosa Massiv auf der Grenze zu Italien.                                      Unsere Aufstiegsroute: 1 . Vom    Parkplatz    in    Stafal/Tschaval    (1.829    m)    mit    der    Seilbahn    hinauf    zur Bergstation   Ghiacciaio   di   Indren   (3.280   m).   Von   dort Aufstieg   bis   zur   Berghütte Rifugio Gnifetti (3.611m). 2 . Am   nächsten   Tag   Aufstieg   über   den   Lyskamms   und   die   Überschreitung   der Zumsteinspitze und Dufourspitze. Unsere Abstiegsroute: Wie Aufstiegsroute. Anstrengung: Lange   anspruchsvolle   alpine   Bergtour   (T5   –   T6).   Die   Route   hat   die   Schwierigkeit WS+,    Fels    bis    II+    und    Eis    oder    Firn.    Steile    Grate    und    Felspassagen    sind    zu überwinden. Ausrüstung: Komplette Hochgebirgsausrüstung. Gefahren: Alle alpinen Gefahren im Hochgebirge. Bemerkungen: Die   Dufourspitze   ist   ein   Berg   der   Superlative,   er   thront   als   höchster   Berg   im   Monte Rosa   Massiv!   Nach   dem   Montblanc   (4810m)   ist   er   der   zweithöchste   Gipfel   der Alpen,    doch    seine    Anstiege    sind    alle    deutlich    schwieriger    und    länger    als    die Trampelpfade   aufs   Dach   von   Frankreich.   Zudem   ist   die   Dufourspitze   der   höchste Gipfel vom Wallis und damit auch von der ganzen Schweiz.
 Im Reisetagebuch geblättert (Donnerstag, 28.08.2014)                                                                                             Aufstieg zum letzten Gipfel der glorreichen Sieben, die Dufourspitze                                                                                                                                                                                                        
Trotz     bayerischer     Komplettierung     der     Zimmerbelegung     sägt niemand   der   vier   Zimmergenossen   an   meinen   zarten   Nerven.   Um 2:00    Uhr    ist    die    Ruhezeit    beendet.   Wer    spät    zu    Bett    geht,    früh herausmuss, weiß, woher das Wort Morgengrauen kommt. Nach   Katzenwäsche “   und   kleinem   Frühstück   geht   es   hinaus   in   die Dunkelheit   und   Kälte.   Die   Zeiger   stehen   auf   3:15   Uhr.   Schweigend ziehen   drei   Bergsteiger   im   Schein   der   Stirnlampen   den   Lysgletscher hinauf.   Bergführer   Rudi   führt   Danny   und   mich   sicher   am   Seil   durch die    heiklen    Spaltenzonen.    Während    des   Aufstiegs    gehen    wir    an Gipfeln   vorbei,   auf   denen   ich   vor   zwei   Jahren   schon   einmal   stand: Vincent-Pyramide,      Balmenhorn,      Schwarzhorn,      Ludwigshöhe, Parrotspitze.   Auf    dem    Col    de    Lys    weht    ein    kräftiger    Wind,    die Dunkelheit   geht   langsam   in   Morgendämmerung   über.   Um   6:30   Uhr ist   der   Gipfel   der   Zumsteinspitze   (4.563   m)   erklommen.   Die   Höhe macht   sich   bemerkbar,   denn   mein   Herz   pumpt   sehr   schnell.   Zeit,   um durchzuschnaufen   und   die   Aussicht   zu   genießen,   bleibt   nicht,   denn der   Höhepunkt   in   Sachen   alpine   Schwierigkeit   steht   noch   vor   uns. Die   Dufourspitze   ist   ein   Berg   der   Superlative,   er   thront   als   höchster Berg   im   Monte   Rosa   Massiv   und   ist   mit   4.634 m   der   dritthöchste Gipfel   der   Alpen.   Seine   Anstiege   sind   alle   deutlich   schwieriger   und länger   als   die   auf   den   Montblanc.   Zudem   ist   die   Dufourspitze   der höchste   Gipfel   vom Wallis   und   der   ganzen   Schweiz. Ausgesetzt   geht es   nach   der   Überschreitung   der   Zumsteinspitze   über   einen   schmalen Grat   auf   den   Grenzsattel   hinunter.   Beim   Abstieg   müssen   einzelne Felsstufen   überklettert   werden.   Der   Grat   fällt   so   steil   ab,   dass   Danny und   ich   instinktiv   in   den   Entengang   gehen.   Rudi   ruft   von   hinten:
Standup!     Am     Tiefpunkt     des     Sattels     beginnt     die     nächste Herausforderung:   Felstürme   und   weitere   schmale   Grate   müssen gemeistert     werden.     Diese     Passage     nimmt     zwei     Stunden     in Anspruch,     dann     ist     der     Gipfel     der     Dufourspitze     mit     dem gedrungenen   Gipfelkreuz   erreicht.   Gegen   9:45   Uhr,   sechseinhalb Stunden nach dem Aufbruch, ist es geschafft. Mit   der   Besteigung   der   Dufourspitze   geht   für   mich   ein   Traum   in Erfüllung.    Der    letzte    Gipfel    der    Seven    Summits    der   Alpen    ist erklommen.   Überglücklich   fallen   sich   die   Bergsteiger   in   die Arme. Fotos   werden   geschossen   und   dann   gibt   es   nur   noch   Staunen   über all   die   Gipfel,   welche   unter   uns   thronen.   Der   Abstieg   führt   über die   gleiche   Route   zurück.   Konzentriert   geht   es   zur   Sache,   denn kleine     Fehler     auf     den     schmalen     Gratlinien     können     hier katastrophale   Folgen   haben. An   einem   Felsturm   kommen   uns   zwei Bergsteiger    entgegen.    Eng    geht    es    aneinander    vorbei.    Mein Eispickel   bleibt   bei   diesem   Manöver   in   der   Hose   des   Vorsteigers hängen   und   reißt   ihm   eine   Dreiangel   hinein.   Schlimmeres   wird vermieden.    Nach    dem   Austausch    der   Adressen    geht    es    weiter, zurück   zur   Zumsteinspitze.   Die   verbrauchte   Energie   und   die   Höhe macht    sich    beim    letzten    Aufschwung    bemerkbar,    denn    jeder Schritt   hinauf   kostet   doppelte   Kraft.   Um   14:15   Uhr,   elf   Stunden nach   dem   Aufbruch,   ist   die   Gnifetti-Hütte   erreicht.   Rudi   erhält eine   kleine   Anerkennung,   denn   ohne   ihn   wäre   die   Bergtour   nicht erfolgreich   verlaufen.   Nach   kurzer   Rast   geht   es   weitere   eineinhalb Stunden   bis   zur   Bergstation   der   Seilbahn   hinab.   Die   Punta   Indren Bahn bringt dann die ermatteten Bergsteiger ins Tal.
 Blick auf die Dufourspitze Die Seven Summits der Alpen sind für mich besiegt Um 3:30 Uhr beginnt der Aufstieg Morgendämmerung am Col de Lys Vorsicht Gletscherspalte Die Sonne geht auf - ein schöner Moment in den Bergen Aufstieg zur Zumsteinspitze Die Dufourspitze und Nordend zeigen sich Die Zumsteinspitze ist erklommen Auf schmalen Grat geht's den Ziel entgegen Da müssen wir hoch Danny auf "Messersschneide" Felskletterei gehört auch dazu Erich stöhnt, Rudi lacht Über den Grat sind wir gekommen Rückblick Der Gipfen der Dufourspitze ist erklommen Drei glückliche Bergsteiger auf der Dufourspitze Ein traumhafter Gipfelblick über die Alpen
1. Etappe
2. Etappe
Von Stafal geht es mit der Seilbahn hinauf zur Bergstation Ghiacciaio di Indren Aufstieg zur Berghütte Rifugio Gnifetti Die italienische Berghütte Gnifetti ist unsere Zwischenstation Ruhe vor dem Gipfelsturm Mountain Hiker