GIPFELBLICKE AUF EUROPA
Letzte Aktualisierung: 06.12.2016
                    © Erich Arndt
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Die höchsten natürlichen Erhebungen in den europäischen Ländern    UKRAINE
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              Howerla 2.061 m
Geografie: Der   Howerla    (ukrainisch   Говерла)   ist   der   höchste   Berg   der   Ukraine.   Er   liegt   im Westen   des   Landes,   in   der   Oblast Transkarpatien,   im   Rajon   Rachiw.   Das   Gebiet   ist Bestandteil   des   Biophärenreservats   Ostkarpaten.   Südlich   des   Howerla   entspringt der Howerla-Bach, der beim Dorf Howerla in die Weiße Theiß mündet.       Unsere Aufstiegsroute: Von    der    Ortschaft    Worochta    (Ворохта)    führt    eine    Straße,    die    in    eine    Piste übergeht,   zum   Eingang   des   Nationalparks   (Schlagbaum).   Dort   müssen   40   Griwna (2,35   €)   Umweltabgabe “   entrichtet   werden.   Weiter   geht   es   über   eine   Piste   hinauf auf   1.268 m   bis   zur   Sportbaza   Zaroslyak .   Die   Gesamtstrecke   beträgt   etwa   18 km. Der    etwa    4,3 km    lange   Aufstieg    führt    entlang    der    blau-weiß    gegenzeichneten Route.    Nach    der    Waldzone    geht    es    stetig    ansteigend    über    eine    baumlose Hochfläche zum Gipfel. Unsere Abstiegsroute: Wie Aufstieg. Anstrengung: Leichte Bergwanderung (T2). Ausrüstung: Der Wetterlage angepasste Wanderausrüstung. Auf der Hochfläche kann es bisweilen seht windig bis stürmisch sein. Gefahren: --
Im Reisetagebuch geblättert (Mittwoch, 05.11.2014)                                                                                              Nach einer Portion Haferbrei geht’s auf den stürmischen Howerla                                                                                                                                                                                                                                                                                                   
I n    Leipzig    zeigen    die    Uhren    6:00    Uhr,    in    Worochta    ist    es    nach osteuropäischer   Zeit   7:00   Uhr.   Brigitte   und   Erich   stehen   auf   und schauen    in    einen    wolkenlosen    Himmel.    Die   Temperatur    liegt    bei 0 °C.   Raureif   bedeckt   das   Land.   Zum   Frühstück   wird   Haferbrei,   eine gebratene   Scheibe Wurst,   Brot,   Gebäck   und Tee   serviert.   Gerüstet   für den   Berggang   starten   Arndts   mit   dem   Auto   zum   Nationalpark.   Bei Tageslicht   wird   deutlich,   dass   es   im   3.800   Seelen   zählenden   Ort mehr   Schlaglöcher   als   Einwohner   gibt.   Obendrein   ist   die   Fahrbahn am Morgen vereist, also Увага  - Achtung! In      einem      Kontrollhäuschen      müssen      40      Griwna      (2,35      €) Umweltabgabe “     gezahlt     werden,     im     Gegenzug     erhalten     die Angereisten    eine    kleine    Wanderkarte    und    dürfen    8 km    in    den Nationalpark   hineinfahren.   Über   eine   holprige   Piste   geht   es   bis   zur Sportbaza   Zaroslyak,   dem Ausgangspunkt   der   Bergtour.   Der Aufstieg beginnt   mit   mäßiger   Steigung   und   führt   durch   einen   Tannenwald über    ein    Netzwerk    von    Wurzeln.    Nach    etwa    30    Minuten    ist    die Baumgrenze      erreicht.      Der      Pfad      führt      nun      durch      vereiste Erosionsfurchen,   die   von   Krüppelkiefern   flankiert   sind.   Ein   starker
Wind     bläst     ins     Gesicht.     Brigitte     und     ich     überholen     ein ukrainisches    Ehepaar,    dass    etwas    unzweckmäßig    angezogen, ebenfalls    zum    Gipfel    will.    Beim    Schlussaufstieg    sind    meine Frau    und    ich    einem    Sturm    ausgesetzt.    Fest    untergehakt,    um nicht   umgeworfen   zu   werden,   geht   es   Schritt   für   Schritt   bergauf. Um   11:30   Uhr,   nach   2:20   Stunden,   ist   der   höchste   Punkt   der Ukraine,   der   2.061 m   hohe   Howerla,   erreicht.   Diverse   Insignien säumen   den   breiten   und   flachen   Gipfel.   Stoffbänder   in   Blaugelb knattern   im   Sturm.   Die   Sicht   ist   gut,   aber   der   kalte   Wind   hält uns   von   einem   längeren Aufenthalt   ab.   Nachdem   die   Gipfelfotos aufgenommen    sind,    geht    es    zur    Abfahrt “.   Auf    halber    Höhe kommen   uns   die   Ukrainer   entgegen,   die   sich   nun,   etwas   mehr eingemummelt,   emporkämpfen.   Unser   Weg   führt   zurück   zum Hotel.   Nach   einem   Bierchen   wird   geruht.   Zum Abendessen   wird Kartoffelsuppe    gelöffelt,    und    eine    Boulette    mit    Gemüsereis, Tomate    und    Quark    gegessen.    Die    Orangenscheiben    und    das Gebäck    sind    sicher    als    Dessert    gedacht.    Ein    Gläschen   Wein wiegt uns frühzeitig in den Schlaf.
  Blick auf den Howerla bei der Anfahrt Auf dem Gipfelplateau des Howerla ist es sehr windig In Worochta wird Quartier bezogen Anfahrt zum Nationalpark Am Morgen sind die Straßen sehr glatt Unser Weg führt zur Sportbasis Zaroslyak Der Berggang beginnt Durch die Eisrinne geht's empor Auf der baumlosen Hochfläche weht ein kräftiger Wind Diverse Insignien sind auf dem Gipfel zu finden Der Steinhaufen bietet etwas Schutz vor dem Wind Gipfelblick vom Howerla Abstieg - im Tal ist die Sportbasis zu sehen Abendessen in der Ukraine Zum Wohl! Mountain Hiker